Marketing Trends 2026

Bild: Freepik.com / gesrey

Kleine und mittelständische Betriebe haben oft weder das Personal noch die Zeit und meistens auch nicht das Budget um große Marketingkonzepte zu entwickeln oder sogar umzusetzen.

Dennoch sollte jedes Unternehmen seine Außenwirkung im Blick behalten, seine Ziele und seine Zielgruppe kennen um die optimalen Produkte für die bestmögliche Zielgruppe anzubieten und diese auch zu erreichen.

1. Weniger Marketing - aber das richtige Marketing

Für KMU gilt 2026 mehr denn je:

Nicht mehr Kanäle nutzen, sondern bessere Entscheidungen treffen.

Ziel ist ein schlankes, wartungsarmes Marketing-Setup, das:

  • regelmäßig neue Kunden bringt,
  • Vertrauen aufbaut,
  • und mit minimalem Zeitaufwand funktioniert.
 

2. KI ist der neue Marketing-Assistent

Man muss kein Fachmann sein, um KI sinnvoll zu nutzen. Wie die „menschlichen Mitarbeiter“ auch, benötigt die Maschine ein konkrete Arbeitsanweisung und legt los. Dazu braucht man auch kein komplexes KI-System. Eines der gängigen Tools kann hier bereits viel Nutzen bringen.

Firmen mit sensiblen Daten sollten jedoch ein internes System nutzen, um sich auch in diesem Bereich zum offenen Internet abgrenzen zu können.

  • Man kann die KI nutzen um Texte, Ideen und Strukturen zu generieren.
  • Internet-Recherche kann mit sinnvoll eingesetzter KI um einiges schneller erledigt werden.
  • Standardaufgaben kann man automatisieren: Social-Media-Beiträge, Newsletter-Entwürfe oder Antworten auf häufige Kundenfragen.


Die Grundregel lautet: Einen intelligenten Promt schreiben und die KI die Grundarbeit erledigen lassen. Dann kann man das Ergebnis prüfen, verbessern und individualisieren.

3. Online auffindbar, aber nicht überall präsent

Für die meisten KMU ist es wichtiger lokal präsent zu sein, als in den Sozialen Medien viral zu gehen. Daher ist eine gute lokale Suche entscheidend.

Unverzichtbar ist dafür das Google Unternehmensprofil. Das sollte regelmäßig aktualisiert werden und mit Fotos, Öffnungszeiten und Leistungen gepflegt sein.

Bitten Sie Ihre Kunden aktiv um Bewertungen. Vielen Betrieben bringt ein gutes Google-Profil mehr als jede Social Media Kampagne.

Außerdem eine einfach, klare und inhaltlich gute Webseite.

  • verständlich
  • mobil optimiert
  • klare Kontaktmöglichkeiten
  • gut zu lesende und informative Texte, die zur Zielgruppe passen
  • wenige gute Bilder, ein stimmiges Farbkonzept und gut lesbare, passende Schriftarten sind selbstverständlich
 

4. Social Media: Wenig aber gezielt posten

Für kleine und mittelständische Betriebe gilt:

  • Die Plattform nutzen auf der die Zielgruppe ist
  • Lieber 1 guter Beitrag pro Woche oder sogar pro Monat, statt zu viel und unregelmäßig
  • Nicht perfekte Posts sind optimal, sondern echte und nachvollziehbare.
 

Geeignete Inhalte sind zum Beispiel:

  • Einblicke in den Arbeitsalltag
  • Vorher-/Nachher-Beispiele
  • Kundenfeedback
  • Kurze Erklärvideos zu Produkten oder Arbeitsabläufen.
 

5. Werbung ist gut, Vertrauen ist besser!

Kunden kaufen Produkte, denen sie Vertrauen. Gerade KMUs haben großen Firmen gegenüber einen Vorteil: sie sind persönlich.

Daher ist die beste Werbung für KMUs

  • Transparenz
  • die Menschen in der Firma
  • Verlässlichkeit
 

Das beste Marketing ist, wenn Kunden die Produkte weiter empfehlen und wieder kommen.

Genau das können KMUs online kommunizieren, ehrlich, offen und authentisch.

6. Kundenbindung ist key

Bestehende Kunden sind

  • günstiger
  • kennen das Produkt bereits und sind davon überzeugt
  • können das Unternehmen und seine Produkte weiterempfehlen
 

Einfache Werbemaßnahme um diese Bestandskunden regelmäßig an das eigene Unternehmen zu erinnern sind

  • 2 – 4 Newsletter pro Jahr, den den Kunden einen echten Mehrwert liefern
  • kurze, persönliche Dankes-Mails
  • Erinnerung an Wartungen, Angebote oder neue Leistungen.
 

Ein gut gepflegter E-Mail-Verteiler ist oft besser, als jede Marketing-Kampagne.

7. Datenschutz 2026 ist ein Marketinginstrument

Mit den persönlichen Beziehungen zu ihren Kunden, einer direkten Kommunikation und einer hohen Glaubwürdigkeit haben KMU einen Vorteil: sie kennen ihre Kunden persönlich.

Nehmen Sie Datenschutz ernst und sehen Sie darin kein Hindernis, sondern ein Qualitätsmerkmal, das Vertrauen schafft.

  • Kundendaten transparent erklären
  • nur die notwendigen Kundendaten erheben
  • die Regeln kennen und einhalten
 

8. Im Trend 2026: messbares Marketing

Messbares Marketing ist 2026 voll im Trend und das ist ja auch sinnvoll. Nur im Zahlen- und Informations-Wust, den wir durch verschiedene Tools erhalten können, muss man sich nicht nur zurechtfinden, viele Zahlen benötigen auch viel Zeit um sie effektiv zu erfassen und daraus zu lernen.

KMUs benötigen keine komplexen KPIs. Die wichtigsten drei Fragen sind:

  • Wer sind unsere Kunden und woher kommen sie?
  • Was fragen sie zuerst?
  • Was bringt regelmäßig Anfragen / Aufträge?
 

Alles andere ist optional.

9. Der realistische Marketing-Plan 2026 für KMUs

Monatlich:
  • Google-Profil prüfen
  • 1–2 Bewertungen beantworten
  • 4 Social-Posts oder Website-Updates

Vierteljährlich:
  • Website kurz überprüfen
  • Newsletter oder Kundeninfo versenden

Werkzeuge:
  • 1 KI-Tool
  • 1 Social-Plattform
  • Google Unternehmensprofil

10. Marketing für KMU 2.26

Kleine und Mittelständische Unternehmen können 2026davon profitieren, wenn sie:

  • fokussiert arbeiten anstatt zu breit aufgestellt zu sein
  • KI gezielt einsetzen
  • Vertrauen sichtbar machen
  • bestehende Kunden pflegen.
 

Gerne unterstütze ich Sie beim Erstellen eines individuellen Marketing-Plans für Ihren Betrieb. Rufen Sie mich an oder schreiben sie mir eine E-Mail.

Bild von Katja C. Heigl

Katja C. Heigl

Beruflich startete Katja Heigl nach dem Abitur in der gehobenen Business Hotellerie. Nach der Ausbildung folgten verschiedene Stationen im In- und Ausland in den Bereichen Verkauf, Front Office und Human Resources. Familienzuwachs im Ausland sorgte für eine längere Pause und Erfahrungen in anderen Branchen. In dieser Zeit begann Katja Heigl zu bloggen und publizierte erfolgreich von 2011 bis 2020 auf dem Blog "Ein bisschen Haushalt...". Mit der Rückkehr in die Gastronomie/Hotellerie 2017 lag der Fokus in den Bereichen Marketing, Grafikdesign und Fotografie. Seit 2020 arbeitet Katja Heigl selbständig und unterstützt ihre Kunden in der Werkstatt für marketing + design.

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